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Sonntag, November 27, 2022
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Der Lesestoff geht nicht aus in Walldorf

Drittes öffentliches Bücherregal hat „eröffnet“

Aller guten Dinge sind drei, was auch für die öffentlichen Bücherregale in Walldorf gilt. Vor kurzem eröffnete die Generationenbrücke Walldorf, die die Bücherregale ehrenamtlich betreut, die dritte Anlaufstelle für Leseratten. Diese ist in der Hauptstraße auf Höhe der Katholischen Kirche St. Peter und ist in den Standort des öffentlichen Telefons integriert.

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Titelfoto: Das farblich auffallende Bücherregal in der Dannhecker Straße bietet auch Platz für Spiele

Bürgermeisterin Christiane Staab „weihte“ das Regal, das vor allem den Kinder- und Jugendbüchern vorbehalten ist, gemeinsam mit Roland Portner, dem Vorsitzenden der Generationenbrücke, und Regal-Betreuerin Barbara Mühle ein. Christiane Staab dankte allen Beteiligten herzlich für ihr großartiges Engagement und die Betreuung des Second-Hand-Lesestoffs an drei Standorten. Die von der SPD-Fraktion im Gemeinderat angeregten öffentlichen Bücherregale seien eine willkommene Initiative gewesen, so Christiane Staab, die diese auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Vermeidung von Abfall als sehr sinnvolle Einrichtung lobte. Die Idee auch gut umzusetzen und die Standorte langfristig zu betreuen, sei das Verdienst der Generationenbrücke, meinte Staab anerkennend. Die Regale seien alle an „prominenter Stelle“ und prägten auch das Stadtbild. Großes Lob für das Design und die Ausführung der Bücherregale spendeten Bürgermeisterin Christiane Staab und Roland Portner dem zuständigen städtischen Fachbereich Planen, Bauen, Immobilien und der Schreinerei des Bauhofs. Die Regale sind alle mit Türen versehen, die den Inhalt vor Wind und Wetter schützen.

Freuen sich über das dritte öffentliche Bücherregal, das in der Hauptstraße steht:
Bürgermeisterin Christiane Staab, Betreuerin Barbara Mühle mit Töchterchen Mila, SPD-Stadträtin Elisabeth Krämer und Roland Portner, Vorsitzender der Generationenbrücke Walldorf

In der Hauptstraße stehen nun zwei öffentliche Bücherregale. Nachdem das erste auf dem Marktplatz, das im Frühjahr 2017 eröffnet wurde, sehr gut angenommen wurde und regelmäßig überfüllt war, kam als zweiter Standort die Dannhecker Straße vor dem SBK-Markt hinzu. Um dieses recht geräumige Refugium für Bücher und auch Spiele kümmert sich Isolde Wittig. Genau wie Barbara Mühle schaut sie jede Woche nach dem Rechten, oft sogar zweimal in der Woche. Zum Leidwesen der ehrenamtlichen Helferinnen füllen sich die Regale immer wieder mit Zeitschriften, uralten Atlanten oder Schul- und Fachbüchern, die nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Auch zerfledderte Bücher, die man nicht mehr unbedingt in die Hand nehmen möchte, finden sich in den Regalen. „Etwa dreißig bis fünfzig Bücher sind jede Woche zu entsorgen“, berichtete Isolde Wittig. Ganz überwiegend bereitet die Arbeit aber viel Freude und es findet sich jede Menge interessanter Lesestoff, oft auch fast neue Bücher. Ein Vorteil des Bücherregals in der Dannhecker Straße sei seine Größe und dass es rundum zugänglich sei, was gerade in Coronazeiten praktisch sei, erklärte Isolde Wittig. „Die Regale werden sehr gut angenommen und alles funktioniert bestens“, freute sich Roland Portner. Mit drei Regalen sei es jetzt aber gut, meinte er schmunzelnd.

Der „Prototyp“, das 2017 eröffnete erste öffentliche Bücherregal auf dem Marktplatz

Die Regeln für die Bücherregale sind ganz einfach: Man kann mitnehmen, was interessiert, den Lesestoff gerne behalten oder später wieder ins Regal stellen. Literatur, aktuelle Fachliteratur und Ratgeber sowie Kinder- und Jugendbücher in gutem Zustand sind willkommen.

(Fotos: Pfeifer)

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