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Samstag, Dezember 3, 2022
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Das Kreisforstamt informiert – Eichen- und Buntlaubholzsubmission Bruchsal 2021

Wertvolle Hölzer aus heimischen Wäldern

Bei der diesjährigen „Eichen- und Buntlaubholz Submission Bruchsal 2021“ werden die wertvollsten Laubhölzer aus den umliegenden Regionen angeboten. Federführend organisiert wird die Submission von der Holzverkaufsstelle des Landkreises Karlsruhe. Die Stämme werden auf den Lagerplätzen Karlsruhe, Bruchsal und Sinsheim ausgestellt und sind für alle Interessierten öffentlich zugänglich. Eine Vielzahl an Holzkunden aus der Region und aus dem Ausland nimmt jedes Jahr an der Submission teil. Bis zum 23. März müssen diese ihre Gebote einreichen, wobei das Höchstgebot den Zuschlag erhält, informiert das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises.

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Im Rhein-Neckar-Kreis sind die Hölzer am Lagerplatz „Fröschgrund“ in Sinsheim zu sehen. Die diesjährig angebotene Menge von ca. 500 Festmetern (Fm) Stammholz liegt auf Vorjahresniveau. Der Anteil aus dem Kommunalwald des

Rhein-Neckar-Kreises ist jedoch auf rund 370 Fm gesunken, was einer Abnahme von 15 Prozent entspricht. „Durch den klimawandelbedingt schlechten Waldzustand haben wir viel Schadholz zu verzeichnen. Dadurch verringert sich leider das Angebot von qualitativ gutem Holz“, weiß Michael Herwig, Leiter der Holzverkaufsstelle des Rhein-Neckar-Kreises.

Einige Besucherinnen und Besucher machen sich im Angesicht der gelagerten Stämme Sorgen um den Wald und hinterfragen Wertholzsubmissionen, wie sie in Sinsheim stattfinden. Hier kann Forstbezirksleiter Philipp Schweigler aber guten Gewissens „Entwarnung“ geben: Zum einen stammen die Hölzer aus einem sehr großen Einzugsgebiet. Dieses reicht von der hessischen Landesgrenze bei Laudenbach bis Mosbach und erstreckt sich über den gesamten Kraichgau im Rhein-Neckar-Kreis. Zum anderen sind die angebotenen Mengen derartig gering, dass sie bei den jeweiligen Forstbetrieben durchschnittlich nur rund ein bis zwei Prozent der jährlich vermarkteten Holzmenge entsprechen.

Schweigler ist dabei aber auch eine ganzheitliche Betrachtung in der Diskussion um den Wald wichtig. „Die Nachfrage in der Gesellschaft nach Holzprodukten ist riesig und durch die Nutzung von Wertholz wird die maximale stoffliche Wertschöpfung des Rohstoffes Holz garantiert“, so Schweigler. Gleichzeitig, betont er, berücksichtigen die Försterinnen und Förster aber auch immer ökologische und soziale Belange. Ein „Balanceakt“, der leider nicht immer alle zufriedenstellen könne.

Für Fragen rund um den Wald steht das Kreisforstamt unter E-Mail forstamt@rhein-neckar-kreis.de zur Verfügung.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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