Ausbildung für Adersbach und Steinsfurt
Die Einsatzabteilungen Adersbach und Steinsfurt führten eine ganztägige Fortbildung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung durch. Ziel war es, die Einsatzkräfte auf verschiedene Szenarien bei Wald- und Flächenbränden vorzubereiten – eine Gefahr, die durch Klimawandel und trockene Sommer zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Theorie am Vormittag
Am Vormittag lag der Schwerpunkt auf theoretischen Grundlagen. Die Teilnehmer erhielten Einweisungen in wichtige Begriffe wie Flanke, Ankerpunkt, Schneise, Schwarzbereich, Grünbereich und Insel. Außerdem wurden Werkzeuge zur Vegetationsbrandbekämpfung vorgestellt, darunter Wiedehopfhacke, Gorgui Tool, Feuerpatsche, Laubbläser und Freischneider. Auch unterschiedliche Brandarten wie Vollfeuer, Lauffeuer, Kronenbrand, Moorbrand und Flugfeuer wurden erläutert. Ergänzend wurden taktische Vorgehensweisen, Schlauchmanagement sowie Gesundheits- und Arbeitsschutz thematisiert.
Praktische Übungen am Nachmittag
Der Nachmittag stand im Zeichen praktischer Übungen. Dazu gehörten das Schlagen von Schneisen, der Aufbau von Schlauchmanagementsystemen sowie der taktische Umgang mit Armaturen, Schläuchen und Strahlrohren. Auch der Einsatz von Fahrzeugen im Stop-and-Go-Betrieb wurde trainiert. Eine Kommunikationsübung vermittelte zudem den sicheren Umgang mit Funkgeräten und weiteren Signalmitteln wie Pfeifen oder Handzeichen.
Realitätsnahe Übung mit Strohfeuer
Besonderer Bestandteil der Ausbildung war das Entzünden eines Strohfeuers. Dabei konnten die Einsatzkräfte die vorgestellten Werkzeuge und Löschtechniken unter realen Bedingungen anwenden und trainieren.
Bedeutung für die Einsatzbereitschaft
Die Fortbildung ist ein zentraler Bestandteil der kontinuierlichen Ausbildung der Feuerwehr. Sie soll sicherstellen, dass die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln können.
Text und Foto: Stadt Sinsheim





