Erste Fotos vom Tigernachwuchs im Zoo Heidelberg
Im Zoo Heidelberg wurden die ersten Aufnahmen des Tigernachwuchses veröffentlicht. Die inzwischen knapp vier Wochen alten Tigerjungtiere haben die Augen geöffnet, sind fit und gut genährt. Nach Angaben von Sandra Reichler, Kuratorin für Säugetiere im Zoo Heidelberg, ist die Tigerin Karis eine erfahrene Mutter und bewältigt die Aufzucht erfolgreich. Die Tigermutter zeigt sich entspannt und trägt ihren Nachwuchs bereits aus der Wurfbox in unterschiedliche Bereiche des Innengeheges. Zudem nimmt sie sich erste Auszeiten für sich selbst. In den kommenden Wochen ist damit zu rechnen, dass die Jungtiere zunehmend mobiler werden und beginnen, ihre Umgebung zu erkunden.
Überlebenswichtiger Beitrag für den Erhalt einer bedrohten Art
Das Geschlecht der beiden Jungtiere ist aktuell noch nicht bekannt. Eine genaue Feststellung erfolgt erst im Rahmen der Erstuntersuchung im Januar. Ungeachtet dessen steht bereits fest, dass die beiden Tiere einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der vor der Ausrottung stehenden Sumatra-Tiger leisten. Der Bestand dieser Raubkatzen in der freien Natur wird derzeit auf nur noch rund 400 Individuen geschätzt. Um den Tieren einen ungestörten Start in das Leben zu ermöglichen, bleibt das Raubtierhaus im Heidelberger Tiergarten für den Besucherverkehr vorerst noch geschlossen.
Text und Foto: Zoo Heidelberg





