StartAktuell HeadlineAusstellung „Polymorphia“ im Kommandantenhaus Dilsberg

Ausstellung „Polymorphia“ im Kommandantenhaus Dilsberg

Kunststipendiaten Nadja Schöllhammer und Peter Hock präsentieren am Samstag, 28. Februar, ihre Abschlussausstellung im Kommandantenhaus auf dem Dilsberg

Zum Abschluss ihres Arbeitsstipendiums der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis präsentieren die beiden Berliner Kunststipendiaten Nadja Schöllhammer und Peter Hock ihre gemeinsame Ausstellung „Polymorphia“. Die Schau ist am Samstag, 28. Februar, im historischen Kommandantenhaus auf dem Dilsberg (Burghofweg 3a, 69151 Neckargemünd) zu sehen.

Gemeinsame Projekte und künstlerischer Austausch

Schöllhammer und Hock verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Beide haben bereits zahlreiche Projekte realisiert und waren häufig in denselben Ausstellungen vertreten. In verschiedenen Residenzstipendien entwickelten sie gemeinsame Konzepte, die stark vom jeweiligen Landschaftsraum inspiriert waren. Auch während ihres Aufenthalts im Rhein-Neckar-Kreis arbeiteten sie eng zusammen und setzten ihre künstlerischen Ideen in einen neuen Kontext.

Zeichnung als Raumexperiment

Beide Kunstschaffenden arbeiten mit zeichnerischen Verfahren – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise. Nadja Schöllhammer nutzt klassische Mittel wie Stift und Tusche im Blattformat, erweitert ihre Zeichnung jedoch in den Raum hinein. Mit eigens entwickelten Techniken – etwa dem Einsatz von Cuttermesser, Gasbrenner oder Silikon – entstehen vielschichtige Arbeiten, die Grenzen zwischen Fläche und Raum auflösen.

Peter Hock hingegen arbeitet mit Reißkohle und schafft teils raumhohe Zeichnungen. Seine Werke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Zeichnung. Oft erschließt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick, dass es sich tatsächlich um eine gezeichnete Arbeit handelt.

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Faszination für Wandel und Vergänglichkeit

Inhaltlich eint beide das Interesse am Zerfall und an organischen Transformationsprozessen. Ihre Arbeiten eröffnen Perspektiven auf das Wuchernde, Brüchige und Vergängliche – und entdecken darin zugleich eine eigene Ästhetik. Die oft monatelang entwickelten Bild- und Raumkompositionen zeichnen sich durch vielschichtige Spannungszustände aus, in denen Gegensätze nebeneinander bestehen und dennoch ein Gesamtgefüge bilden.

Vernissage mit Künstlergespräch

Die Vernissage findet am Samstag, 28. Februar, um 16 Uhr statt. Begleitend zur Eröffnung führt die Galeristin Julia Philippi ein Künstlergespräch mit den beiden Stipendiaten. Darüber hinaus ist die Ausstellung am Sonntag, 1. März, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.kultur-im-kreis.net erhältlich.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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