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Dienstag, August 16, 2022
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Bundesweiter Warntag am 10. September

Bundesweiter Warntag am 10. September: WarnApps haben sich im Rhein-Neckar-Kreis bewährt

Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag statt, an dem sich auch das Land Baden-Württemberg aktiv beteiligt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen und Rundfunkanstalten ihre
Sendungen unterbrechen.
Der bundesweite Warntag soll von nun an jährlich an jedem 2. Donnerstag im September stattfinden, um die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen. Gleichzeitig soll er dazu dienen, die vorhandenen technischen Systeme zur Warnung flächendeckend zu überprüfen.
Frühzeitige Warnungen und eine schnelle Information der Bevölkerung ist das A und O, wenn Gefahr droht. Deshalb sei es wichtig, sich rechtzeitig mit den Warnsystemen vertraut zu machen, betont auch der Kreisbrandmeister des
Rhein-Neckar-Kreises, Udo Dentz. In seinem Landkreis setzt man auf die

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WarnApps NINA und KATWARN, um die Menschen in Gefahrensituationen
rechtzeitig zu erreichen.

Rund 57.000 Nutzer haben sich im Rhein-Neckar-Kreis bereits für den kostenlosen Warnservice KATWARN registriert. Eingeführt wurde der vom renommierten Forschungsinstitut Fraunhofer FOKUS entwickelte Dienst bereits am 7. April 2017. Seitdem werden die Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bei Großschadens-, Gefahren- und Katastrophenlagen über ihr Mobiltelefon gewarnt.
Seit 2018 wurde von der Integrierten Leitstelle in Ladenburg bisher 28 Mal eine Warnung via KATWARN verschickt. Zuletzt war das bei einem Stromausfall und einem Trinkwassernotfall der Fall. Zusätzlich nutzt der Deutsche Wetterdienst KATWARN für bundesweite Unwetterwarnungen der höchsten Stufe bei Unwet-
terereignissen mit weiträumigen und extremen Gefahren.

Ein Vorteil der App ist die so genannte „Schutzengelfunktion“: Ist nur ein be-
grenztes Gebiet von einer Gefahr betroffen, werden ausschließlich diejenigen Menschen gewarnt, die sich zum Zeitpunkt der Gefahr direkt in diesem Gebiet aufhalten. So kann die Leitstelle in der KATWARN-App schnell und punktgenau betroffene Warngebiete auswählen und der Bevölkerung ortsbezogene Informa-
tionen senden.

Neben KATWARN steht für Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes auch
die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-Apps NINA kostenfrei zur Verfügung.

Mehr zu KATWARN im Rhein-Neckar-Kreis findet man unter www.rhein-neckar-kreis.de/katwarn, Informationen zu NINA gibt es auf der Seite www.bbk.bund.de

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