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Montag, November 28, 2022
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Landrat Stefan Dallinger verabschiedete den langjährigen Leiter des Versorgungsamtes, Johann Habla, in den Ruhestand

„Johann Habla hat das Versorgungsamt in Heidelberg fast zwei Jahrzehnte mit hohem Engagement geführt. Eine lange Beamtenlaufbahn mit über 40 Dienstjahren geht zu Ende. Für diese erfolgreiche Arbeit danke ich im Namen der Kreisverwaltung und auch persönlich sehr herzlich“, sagte Landrat Stefan Dallinger, der dieser Tage den langjährigen Leiter des Versorgungsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in den Ruhestand verabschiedete.

Die Verwaltungskarriere des 65-jährigen Juristen startete nach Stationen am Landgericht Ulm und bei einem großen privaten Versicherungsunternehmen 1984 beim Versorgungsamt Ulm, wo Johann Habla zunächst als Dezernent und stellvertretender Amtsleiter tätig war. Ab August 1990 stand er elfeinhalb Jahre lang an der Spitze des Versorgungsamtes Heilbronn. Zum 1. Februar 2002 wechselte er in derselben Position ins Versorgungsamt Heidelberg. Mit der großen Verwaltungsstrukturreform 2005 erfolgte für den Leitenden Regierungsdirektor (dazu wurde Johann Habla am 19. November 2002 ernannt) in gleicher Funktion die Versetzung zum Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.

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Bildhinweis (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Landrat Stefan Dallinger (rechts) und Verwaltungsdezernent Ulrich Bäuerlein (links) verabschiedete den langjährigen Leiter des Versorgungsamtes, Johann Habla, nach fast 44 Dienstjahren in den Ruhestand.

Das Versorgungsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadtkreise Heidelberg und Mannheim betreut, ist als Sozialleistungsträger mit besonderen bundesgesetzlichen Aufgaben auf dem Gebiet des Sozialrechts betraut. Dazu gehören vor allem Statusfeststellungen für schwerbehinderte Menschen (Schwerbehindertenausweis) sowie Rentenzahlungen nach dem Recht der Sozialen Entschädigung wie zum Beispiel Opferentschädigung, Kriegsopferversorgung oder Entschädigung bei Impfschäden. Außerdem zahlt das Versorgungsamt Renten an Personen, die in der ehemaligen DDR politisch verfolgt und deshalb mindestens sechs Monate zu Unrecht in Haft waren.

„Über all die Jahre sind Sie mit den unterschiedlichen Schicksalen und Geschichten in einer ganz besonderen Art und Weise umgegangen. Sie haben Vorschriften beachtet, aber nie die Schicksale der Menschen ausgeblendet“, lobte Landrat Dallinger den Versorgungsamtsleiter in einer kleinen Feierstunde, an der Corona-bedingt nur Habla selbst, Verwaltungsdezernent Ulrich Bäuerlein und Dallinger als Behördenchef teilnahmen.

Johann Habla freut sich nach einem erfüllten Berufsleben auf den Ruhestand in seiner Heimatstadt Neckarsulm, wo er sich unter anderem 15 Jahre lang ehrenamtlich als Ortsvorsteher des Neckarsulmer Stadtteils Dahenfeld engagierte.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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