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Sonntag, Mai 19, 2024
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Austausch zum Thema Queere Bildung

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Gender als Politikum“ am 26. Januar im Karlstorbahnhof

Hintergrund:

Gleiche Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten queerer Menschen zu unterstützen, ist das Ziel der Stadt Heidelberg. Seit September 2020 ist die Stadt Mitglied im Rainbow Cities Network, einem internationalen Zusammenschluss von Städten, die sich proaktiv für die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (kurz: LSBTIQ+) einsetzen.


Welche Rolle spielt Bildung beim Thema Queerfeindlichkeit? Dieser Frage widmet sich die zweite Veranstaltung in der Reihe „Gender als Politikum. Analysen und Antworten“. Interessierte sind dazu am Donnerstag, 26. Januar 2023, um 19 Uhr in den neuen Karlstorbahnhof Heidelberg, Marlene-Dietrich-Platz 3, eingeladen. Die Veranstaltungsreihe klärt auf über Aspekte von Queerfeindlichkeit und Antifeminismus in Deutschland und bietet einen Raum zum Austausch. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

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In das Thema des Abends führt Danijel Cubelic, Leiter des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, ein. Auf dem Podium sprechen Politologin Katharina Debus und Bildungs- und Gesellschaftswissenschaftler Dr. Klemens Ketelhut in ihrem dialogisch angelegten Vortrag darüber, welche Rolle Bildung für die Auseinandersetzung mit Queerfeindlichkeit einnehmen kann. Sie loten dabei mit theoretischen und praktischen Bezügen Chancen und Grenzen aus und fragen sich, wie Bildungsarbeit im Bereich Antidiskriminierung aussehen kann um wirksam zu werden. Dem Input schließt sich ein Austauschforum mit dem Publikum an, angeleitet von Katharina Debus, Dr. Klemens Ketelhut sowie Vertretungen der Heidelberger Initiativen Queer Youth Heidelberg, PowerUp von PLUS e.V., Mosaik Deutschland e.V. und der Queer Sphere der LernZeitRäume Heidelberg. Unter musikalischer Begleitung von DJ und Drag Queen Shayma Al Queer findet das Format als Barabend seinen Ausklang.

Katharina Debus und Dr. Klemens Ketelhut im Dialog

Katharina Debus, Politologin, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit geschlechterreflektierter Pädagogik, geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Geschlechterverhältnissen, Sexualpädagogik, Diskriminierungsprävention und Intersektionalität. 2001 begann sie mit politischer Jugendbildungsarbeit. Seit 2009 ist sie im gesamten deutschsprachigen Raum in der Pädagog*innenbildung, Konzeptentwicklung und Fachberatung tätig und veröffentlicht Texte und pädagogische Materialien. Dabei interessiert sie sich besonders dafür, wie emanzipatorische Lernprozesse zwischen der Erweiterung von Handlungsfähigkeit, Empowerment, Sensibilisierung und der Stärkung von Zivilcourage ermöglicht und begleitet werden können.

Dr. Klemens Ketelhut ist staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger und studierte Rehabilitationspädagogik, Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Er arbeitete an den Universitäten Halle und Heidelberg sowie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dort zuletzt als Geschäftsführer des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung. Er ist als Lehrbeauftragter an Hochschulen und Universitäten tätig und hält bundesweit Vorträge und Workshops zu differenzsensibler Pädagogik und (Hoch-)Schuldidaktik. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Konversionsbehandlungen, queere Bildung und der Pädagogisierung sozialer Bewegungen. Seit 2022 leitet er bei Mosaik Deutschland e.V. das Forschungsprojekt „Konversionbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien“.

Veranstaltungsreihe zur Prävention von Queerfeindlichkeit

Die Reihe „Gender als Politikum. Analysen und Antworten“ umfasst von Dezember 2022 bis März 2023 insgesamt sechs partizipative Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungsreihe ist Teil eines erweiterten Heidelberger Präventionskonzepts zur Aufarbeitung einer in jüngster Zeit gestiegenen Zahl queerfeindlicher, antifeministischer Vorfälle.

Die Veranstaltungen werden organisiert vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit Mosaik Deutschland e.V., der LSBTIQ+ Fach- und Beratungsstelle PLUS e.V., dem Queeren Netzwerk Heidelberg und dem Karlstorbahnhof Heidelberg. Die Reihe wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg gefördert.

Die kommenden Veranstaltungen der Reihe:

  • 26. Januar 2023, 19 UhrGespräch und Austauschforum: Bildung als Mittel gegen Queer-Feindlichkeit und Antifeminismus, unter anderem mit Katharina Debus (selbstständige politische Bildnerin, Themenschwerpunkte: Geschlechterverhältnisse & geschlechterreflektierte Bildung) und Dr. Klemens Ketelhut (Mosaik Deutschland e.V., Projekt Konversionbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien.), Kulturzentrum Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
  • 23. Februar 2023, 19 UhrVortrag und Austauschforum: „Wie gehts euch?“ – Folgen von Queerfeindlichkeit, unter anderem mit Prof. Dr. Stefan Timmermanns (Professor für Sexualpädagogik und Diversität in der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences), Kulturzentrum Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
  • 9. März 2023, 15 Uhr: Workshop für lokale Multiplikator*innen mit Judith Rahner (Leiterin der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung), Kulturzentrum Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg, Anmeldung bis 6. März 2023 unter lsbtiq@heidelberg.de.
  • 9. März 2023, 19 Uhr: Offenes Podiumsgespräch: Bündnisse schaffen gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit – Ein Gespräch zu widerstreitenden Positionen im Feminismus, unter anderem mit Len Schmid (mobirex), Judith Rahner (Amadeu Antonio Stiftung) und Sylvia Haller (Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser: ZIF). Aktive Moderation: Johannah Illgner: Kulturzentrum Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg

Im März findet außerdem eine Sitzung des Runden Tischs sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Stadt Heidelberg gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Mannheim statt. Thematisiert werden soll, wie sich die Sicherheitslage von LSBTIQ+ durch die Zusammenarbeit von Polizeipräsidium, Stadtverwaltung, Fachstellen und Community verbessert hat, welche Angebote bereits bestehen und wie eine zukünftige Zusammenarbeit aussehen kann. Interessierte erhalten nach der Nennung von Namen, Kontaktdaten und der Initiative, die sie am Runden Tisch vertreten, weitere Informationen. Anmeldung per E-Mail an lsbtiq@heidelberg.de.

Alle Gesprächsformate finden unter Einbezug weiterer lokaler Expert*innen und der LSBTIQ+ Community statt und werden Möglichkeiten zum niedrigschwelligen Austausch bieten.

Quelle: Stadtverwaltung Heidelberg

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