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Samstag, Mai 18, 2024
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Kammergetrocknetes Brennholz für alle Fälle

Vor allem Hausbesitzer und Bauherren befassen sich mit Fragen zu verschiedenen Heizmöglichkeiten. Die derzeit unsichere Versorgungslage mit bestimmten Brennstoffen rückt Brennholz dabei wieder in den Vordergrund und scheint für viele die beste Alternative zu Heizöl und Gas. Mehrere Faktoren spielen bei den Überlegungen zum Heizen mit Feuerholz eine Rolle, so beispielsweise die nötige Regulierung der Wärme und der Wärmespeicher. Doch auch die Qualität des Brennmaterials selbst ist selbstverständlich von Bedeutung. Die meisten Menschen entscheiden sich für die Installation eines Kamins, Kaminofens oder Kachelofens, der mit Scheitholz, Holzkohle oder Pellets betrieben wird. Wer sich dabei für das Heizen mit Holzscheiten entscheidet, hat ein besonderes Augenmerk auf ihren Heizwert und hierfür zwischen Hart- und Weichholz zu unterscheiden. In jedem Fall aber muss das gewählte Kaminholz ausreichend getrocknet sein und sollte höchstens noch eine Restfeuchtigkeit von 18 % enthalten. Online kann beispielsweise bei ONLYDRY getrocknetes Brennholz einfach miteinander verglichen werden. So wird beim Kauf nicht daneben gegriffen und das Geld sinnvoll investiert.

Der Klassiker: Kamin- und Kachelöfen

Doch wie wird das kostbare Brennholz am besten genutzt? Kaminöfen dienen ebenso wie Kachelöfen meist zum Heizen einzelner Räume. Auch der klassische Kamin, der direkt mit dem Kamin des Hauses verbaut ist, wärmt in der Regel nur ein bis zwei Räume. Durch regelmäßiges Nachlegen von Brennholz und die Zufuhr von mehr oder weniger Sauerstoff kann dabei das Feuer reguliert werden, das seine Strahlungswärme an die Umgebung abgibt. Einige Öfen verfügen auch über sogenannte Wassertaschen, mittels der sich eine vorhandene Zentralheizung unterstützen lässt. Doch damit noch nicht genug, gibt es noch weitere interessante Errungenschaften, mit denen Brennholz zu seiner Bestform aufläuft.

Alternativen zum Heizen mit dem klassischen Kamin

Neben der Holzheizung als klassischer Kaminofen, offener Kamin oder Kachelofen sind noch Begriffe wie Scheitholzkessel, Holzvergaserkessel, Pelletkessel, Hackschnitzelkessel und Kombikessel bekannt. Um ein ganzes Haus mit Brennholz zu wärmen, kann die Holzheizung unter bestimmten Voraussetzungen sogar als Zentralheizung dienen.

Die Holzheizung als Zentralheizung

Eine Holzheizung kann häufig als Zentralheizung fungieren und so nicht nur die Wohnräume beheizen. Auch das Wasser lässt sich mit ihr aufbereiten und so auf die gewünschte Temperatur bringen. Vor der Installation einer Holzheizung als Zentralheizung sollte vom Fachmann eine Wärmebedarfsrechnung erstellt werden. Anhand dieser Berechnung wird ermittelt, wie groß die Holzheizung ausfallen muss, um alle Wohnräume zu wärmen. Wer bereits eine Gas- oder Ölheizung im Haus hat, kann diese bei Bedarf in der Regel durch eine Holzheizung ergänzen. Auch lassen sich vorhandene Solaranlagen gut mit einer Holzheizung koppeln. Wenn das mal keine Möglichkeiten sind!

Der Scheitholzkessel

Im Scheitholzkessel wird gehacktes Brennholz verbrannt und die entstehende Energie im vorhandenen Pufferspeicher des zugrundeliegenden Heizsystems eingespeist. Der Kessel muss je nach Größe des Hauses nicht unbedingt täglich neu bestückt werden.

Der Holzvergaserkessel

Er besitzt zwei Kammern zum Verbrennen des Feuerholzes. Eine ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass auch das entstehende Gas bei der Verbrennung zur Wärmeentwicklung genutzt wird. Die Emissionen sind dabei vergleichsweise gering.

Der Kombikessel

Mit einem Kombikessel wird die Holzheizung praktisch zum Tausendsassa. Es können in ihr je nach Modell Pellets, Hackschnitzel oder auch Holzstücke verbrannt werden. Mit einem solchen Kessel wird der Kauf von Brennholz besonders einfach und die Ausgaben können gut unter Kontrolle gehalten werden.

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