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Dienstag, Juni 25, 2024
StartAllgemeinPrognose: 50% der Gastronomiebetriebe werden 2024 nicht überleben!

Prognose: 50% der Gastronomiebetriebe werden 2024 nicht überleben!

Prognose: 50% der Gastronomiebetriebe werden das Jahr 2024 nicht überleben!

In den kommenden Wochen steht eine wegweisende Entscheidung für Restaurants, Wirtshäuser und Cafés im Bundestag und Bundesrat an. Es geht konkret darum, ob die Beibehaltung des 7%-igen Mehrwertsteuersatzes für Speisen beschlossen wird. Der aktuell vergünstigte Satz gilt lediglich bis zum 31.12.2023.

Keine Steuererhöhung: 7% Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie müssen bleiben! – dafür kämpft aktuell die DEHOGA

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Die steigenden Preise für Energie und Lebensmittel sowie zunehmende Personalkosten üben einen erheblichen finanziellen Druck auf Unternehmen aus. Dies hat zur Folge, dass die meisten Betriebe rückläufige Erträge verzeichnen. Gemäß einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) fielen die Gewinne im Gastgewerbe im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 um 46,8%. In ähnlicher Weise verringerte sich die Umsatzrendite von 8,3% auf 3,9%.

„Eine Steuererhöhung zum 1. Januar 2024 wäre eine Katastrophe für die gastronomischen Betriebe und würde zu einem Preisschock für die Gäste führen – mit fatalen Folgen für die Gesellschaft, den Staat und die Betriebe.“

Folgende offensichtliche Gründe sprechen für die Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie so die Dehoga:

7% für kulinarische Vielfalt und Lebensqualität

Wir wollen, dass die Gastronomie auch in Zukunft facettenreich und lebendig bleibt. Sterben die Restaurants und Cafés, sterben auch die Innenstädte. Schließt das Gasthaus im Dorf, verschwindet auch ein Stück Heimat und Kultur.

7% für bezahlbare und faire Preise

Wir wollen, dass für Normalverdiener und Familien auch in Zukunft ein Gaststättenbesuch bezahlbar ist. Eine Steuererhöhung bedeutet einen Preisschock für unsere Gäste.

7% für faire Löhne

Wir wollen, dass sich die Mitarbeiter in unserer Branche wohl fühlen. Im Gastgewerbe sind über zwei Millionen Menschen beschäftigt.

7% für mehr Nachhaltigkeit

Wir wollen, dass wir weiterhin in nachhaltige und umweltschonende Lösungen investieren können. Dafür brauchen wir Spielräume. Es sind unsere Restaurants, die auf regional erzeugte Produkte von Lieferanten aus der Umgebung setzen und damit nachhaltig wirtschaften. 7% helfen, einen Beitrag für regionale, gesunde und ausgewogene Ernährung zu leisten.

7% für fairen Wettbewerb und gerechte Steuern

Wir wollen, dass Gleiches gleichbehandelt wird. Supermärkte und Discounter treten mit ihrem umfangreichen Angebot verzehrfertiger Speisen längst in Konkurrenz zur klassischen Gastronomie – warum sollten wir dabei wieder steuerlich benachteiligt werden?

7% für gesunde und bezahlbare Kita- und Schulverpflegung

Wir wollen, dass das Essen in der Kita und Schule gesund und finanzierbar bleibt. Damit unsere Kinder auch hier lernen können, was gute Ernährung bedeutet – unabhängig vom sozialen und finanziellen Background.

7% für mehr Wertschätzung – so wie fast überall in Europa

Wir wollen, dass unsere Gastronomie in Deutschland im Wettbewerb mit den europäischen Nachbarn genauso wertschätzend behandelt wird.


Der DEHOGA-Bundesverband hat eine Petition ins Leben gerufen und ermutigt alle Gastgeber, Gäste und Freunde der Branche dazu, diese durch einfache Klicks zu unterstützen. Das Ziel des Verbands ist es, durch die Petition das Ausmaß der Unterstützer für die dauerhafte Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie zu verdeutlichen.

Die DEHOGA fordert alle Gastronomen und deren Mitarbeiter, aber ebenso die Kunden der Gastronomie auf, zum einen selbst Kontakt zu den Politikern aufzunehmen und zum anderen sich an der Petition zu beteiligen.

Zu Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-steuererhoehung-7-mehrwertsteuer-auf-speisen-in-der-gastronomie-muessen-bleiben

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