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Samstag, April 20, 2024
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Somalia – das Land in Ostafrika das als „Perle des Indischen Ozeans“ galt

Menschen aus einem der gefährlichsten Länder der Erde kommen auch nach Deutschland, Friedliche wie auch gewalttätige Menschen. So auch in die baden-württembergische Kleinstadt Wiesloch.

Der aus Somalia stammender Ahmad N. (geb. 1990) tötete im vergangenen Herbst eine junge Frau (30) mitten in der Wieslocher Fußgängerzone. Heute begann der Gerichtsprozess gegen ihn vor dem Landgericht in Heidelberg. In der Bevölkerung hört man immer wieder die Forderung Ausländische Straftäter aus Deutschland auszuweisen.

„Insbesondere Straftäter und Gefährder sollen verstärkt abgeschoben werden. Weiterhin wird der Bund die Länder bei Rückführungen verstärkt unterstützen “ so das Bundesministerium für innere Sicherheit und Heimat (BMI).

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Über die Biografie des Messermörders von Wiesloch ist noch nichts bekannt. Es heisst seit 2017 leide er an einer paranoiden Schizophrenie. Seit April 2021 war er im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden, Wiesloch, untergebracht. „Wegen insgesamt sieben im Zustand der Schuldunfähigkeit begangener Taten der sexuellen Belästigung, wegen verschiedener gewaltsamer Übergriffe u.a. gegen Polizeibeamte sowie wegen Beleidigungen“ teilte die Staatsanwaltschaft mit. Über sein Leben in Somalia und seine Flucht nach Deutschland ist nichts bekannt. Möglicherweise kam er Kriegstraumatisiert an. War er Zivilist oder Soldat? War er bereits in Somalia zum Mörder geworden? Hatte er dort schon als Kindersoldat das morden mit einem Messer gelernt? Laut UNICEF gehört Somalia zu den Ländern weltweit, in denen besonders viele Kinder als Kindersoldaten zwangsrekrutiert werden.

Über sein Heimatland Somalia und das Leben der Somalis, wissen die meisten Deutschen auch recht wenig. Daher nachfolgend einige informative Dokumentationen als Empfehlung sowie weitere Fakten über das Land und die Menschen. Schauen Sie sich auch das Video von Spiegel TV über den Flüchtling Abdihakiin an, im Gegensatz zu seinem Landsmann der in Wiesloch zum Mörder wurde, wurde aus ihm ein respektabels Mitglied unserer Gesellschaft. Der junge Mann aus dem Bürgerkriegsland Somalia hat einen Job – und zwar in einem Luxushotel auf Sylt.

Pressemeiers Reisetipp Somalia – für alle Abenteurer, die den extremen Urlaubskick suchen.

Erkunden Sie die unberührten Küsten von Somalia!

Für abenteuerlustige Reisende, die sich nach unvergesslichen Erlebnissen sehnen, bietet Somalia eine faszinierende und einzigartige Destination. Hier sind einige Tipps, um das Beste aus Ihrem Urlaub in Somalia zu machen:

  1. Genießen Sie die traumhaften Strände: Entdecken Sie die unberührten Küstenstreifen entlang des Indischen Ozeans. Orte wie Lido Beach in Mogadischu bieten kristallklares Wasser und feine Sandstrände, perfekt zum Entspannen und Sonnenbaden.
  2. Tauchen Sie ein in die reiche Unterwasserwelt: Somalia ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Erkunden Sie die farbenfrohen Korallenriffe und die faszinierende Meeresfauna. Beliebte Tauchorte sind unter anderem die Gewässer um die Inseln der Bajuni-Archipel oder die Korallenriffe vor der Küste von Kismayo.
  3. Entdecken Sie die historischen Stätten: Tauchen Sie ein in die reiche Geschichte Somalias, indem Sie antike Ruinen und historische Städte erkunden. Besuchen Sie beispielsweise die Ruinen von Zeila, einer alten Hafenstadt, die einst ein bedeutendes Handelszentrum am Roten Meer war.
  4. Erleben Sie die lokale Kultur: Treffen Sie die gastfreundlichen Einheimischen und erfahren Sie mehr über ihre traditionelle Lebensweise, ihre Bräuche und ihre Küche. Probieren Sie unbedingt die köstlichen somalischen Gerichte wie Suqaar (gewürzte Fleischstücke) oder Bariis (gewürzter Reis).
  5. Respektieren Sie lokale Traditionen und Vorsichtsmaßnahmen: Somalia hat eine komplexe politische Situation, daher ist es wichtig, die örtlichen Gesetze und Traditionen zu respektieren. Informieren Sie sich im Voraus über aktuelle Reisehinweise und nehmen Sie gegebenenfalls einen lokalen Reiseführer (Local Guide) in Anspruch, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Erfahrung machen. Neben dem Local Guide sorgen bewaffnete Sicherheitskräfte für Ihren Schutz und begleiten Sie. Klären Sie die Kosten dieser Dienstleistungen im Vorfeld.

Ein Urlaub in Somalia ist zweifellos ein Abenteuer, das unvergessliche Erinnerungen schafft. Tauchen Sie ein in die Schönheit dieser faszinierenden Destination und erleben Sie ein Stück unberührtes Afrika!

Vor dem Beginn des Bürgerkrieges im Jahr 1991 galt das Land in Ostafrika als „Perle des Indischen Ozeans“. Somalia hofft, in Zukunft wieder als Urlaubsziel punkten zu können – auch wenn Gewalt und Unsicherheit zum Alltag gehören.

Eine Doku aus dem Jahr 2012: Im Land der Piraten – Terror vor Somalias Küsten

Seit 20 Jahren herrscht in Somalia Bürgerkrieg, der mindestens eine Million Todesopfer gefordert hat und weitere Millionen Menschen flüchten ließ. Das Machtvakuum nutzen lokale Warlords, um professionell Piraterie zu betreiben. Am Horn von Afrika ist diese zum größten Problem der internationalen Schifffahrt geworden. Die Route durch den Golf von Aden und den Suez-Kanal ist so etwas wie eine Hauptschlagader des Welthandels.

Eine Dokumentation von arte

„aamin“ ist somalisch und bedeutet „Vertrauen“.

Aamin Ambulance“ heißt der Rettungsdienst mit 16 Rettungswagen für rund 3 Millionen Menschen.

In Somalias Hauptstadt Mogadischu hat der Zahnarzt Dr. Abdulkadir Adan den landesweit ersten und einzigen kostenlosen Rettungsdienst mit eigenen Fahrzeugen und freiwilligen Sanitätern gegründet. Sie wollen ihrem Volk dienen und Leben retten.

Foto by Yahye Ali Ahmed – Mogadishu, Somalia – CC BY-SA 4.0

Mogadischu, die Hauptstadt Somalias, ist eine faszinierende und historisch bedeutsame Stadt, die trotz ihrer turbulenten Vergangenheit eine reiche Kultur und eine lebendige Atmosphäre bewahrt hat.

Hier sind einige Tipps für Ihren Besuch in Mogadischu:

  1. Besichtigung historischer Stätten: Erkunden Sie die reiche Geschichte der Stadt, indem Sie historische Stätten wie das alte Fort von Mogadischu (Fortezza di Mogadiscio) besichtigen. Das Fort, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist ein beeindruckendes Zeugnis der vergangenen Zeiten und bietet einen Panoramablick auf die Stadt.
  2. Spaziergang durch die Altstadt: Tauchen Sie ein in das pulsierende Leben der Altstadt von Mogadischu, wo Sie traditionelle Märkte, historische Moscheen und farbenfrohe Straßen finden. Verpassen Sie nicht den Besuch des Hamarweyne-Marktes, wo Sie lokale Produkte und Handwerkskunst entdecken können.
  3. Entspannung am Strand: Genießen Sie die malerischen Strände von Mogadischu, wie zum Beispiel den beliebten Lido Beach. Hier können Sie sich entspannen, schwimmen und die tropische Atmosphäre genießen.
  4. Kulinarische Erlebnisse: Probieren Sie die köstliche somalische Küche in den lokalen Restaurants und Cafés der Stadt. Kosten Sie traditionelle Gerichte wie Anjero (eine Art Pfannkuchen), Suqaar (gewürzte Fleischstücke) und Sambuusa (gefüllte Teigtaschen).
  5. Respektieren Sie lokale Bräuche und Sicherheitshinweise: Informieren Sie sich im Voraus über die örtlichen Gegebenheiten und folgen Sie den Empfehlungen bezüglich Ihrer Sicherheit. Einige Gegenden könnten möglicherweise nicht für Touristen zugänglich oder sicher sein, daher ist es ratsam, sich vorab zu informieren und eventuell einen lokalen Reiseführer in Anspruch zu nehmen.

Mogadischu ist eine Stadt voller Kontraste und faszinierender Eindrücke. Mit einer offenen Einstellung und einem respektvollen Umgang werden Sie eine unvergessliche Zeit in dieser historischen Metropole erleben.

Die Geschichte des afrikanischen Landes Somalia

Die Entstehung und Geschichte Somalias sind geprägt von einer Vielzahl kultureller, politischer und geografischer Einflüsse. Hier ist eine grobe Übersicht über die Entstehung Somalias:

  1. Frühe Geschichte: Die Region, die heute als Somalia bekannt ist, hat eine lange Geschichte, die bis zu den frühesten Zeiten der Menschheit zurückreicht. Verschiedene afrikanische Stämme und Ethnien, darunter Bantu-Völker, Hamiten und Kuschiten, bewohnten das Gebiet. Diese Gruppen hatten unterschiedliche Lebensweisen, darunter Ackerbau, Viehzucht und Nomadentum.
  2. Antike Reiche: Das Gebiet, das heute Somalia umfasst, war einst Teil verschiedener antiker Reiche, darunter das Königreich Punt, das Aksumitische Reich und das Sultanat von Adal. Diese Reiche waren bedeutende Handelszentren und hatten enge Verbindungen zu anderen Kulturen entlang der Ostküste Afrikas und des Nahen Ostens.
  3. Islamische Eroberungen und Sultanate: Im 7. Jahrhundert brachte die Verbreitung des Islam die Region unter islamische Herrschaft. Verschiedene islamische Dynastien und Sultanate entstanden, darunter das Sultanat von Adal und das Sultanat von Ifat. Diese Herrschaftsstrukturen beeinflussten die politische und kulturelle Entwicklung der Region.
  4. Kolonialherrschaft: Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Somalia von europäischen Kolonialmächten kolonisiert. Der Norden wurde von den Briten als Britisch-Somaliland und der Süden als Italienisch-Somaliland kontrolliert. Diese Kolonialherrschaft führte zu tiefgreifenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen und schuf später die Grundlage für die nationale Identität Somalias.
  5. Unabhängigkeit und Vereinigung: Nach dem Zweiten Weltkrieg kämpfte die Bevölkerung Somalias erfolgreich um ihre Unabhängigkeit von den Kolonialmächten. Am 1. Juli 1960 vereinigten sich Britisch-Somaliland und Italienisch-Somaliland, um die Republik Somalia zu bilden. Dies war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Landes, da es die Bildung einer nationalen Identität und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft symbolisierte.

Insgesamt ist die Geschichte Somalias von einer komplexen Mischung aus kulturellen, religiösen und politischen Einflüssen geprägt. Die Entstehung Somalias als souveräner Staat war das Ergebnis einer langen Entwicklung und spiegelt die Vielfalt und Dynamik der Region wider.

Das andere Somalia – Somaliland

Ein De-facto-Staat – ein nicht anerkannter Staat

Somaliland ist eine selbsternannte unabhängige Region im Nordwesten Somalias. Die Region erklärte am 18. Mai 1991 ihre Unabhängigkeit von Somalia, nachdem der somalische Diktator Siad Barre gestürzt worden war und das Land in einen langanhaltenden Bürgerkrieg gestürzt wurde. Obwohl Somaliland seitdem weitgehend eine eigenständige Regierung und Institutionen aufgebaut hat und relative Stabilität genießt, wird es von keinem Staat offiziell anerkannt.

Im Hinblick auf das Völkerrecht wird Somalilands Status als unabhängiger Staat nicht allgemein anerkannt. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen, erkennt weiterhin die territoriale Integrität Somalias in seinen Grenzen von 1960 an. Trotzdem hat Somaliland eine funktionierende Regierung, ein eigenes Parlament, eine eigene Währung und andere Institutionen, die das Land als de facto unabhängig charakterisieren.

Die Frage der Anerkennung Somalilands ist äußerst komplex und politisch heikel. Einige Länder, Organisationen und Experten argumentieren, dass Somaliland aufgrund seiner stabilen Regierungsführung und seiner Fähigkeit, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten, eine Anerkennung verdienen könnte. Andere halten eine Anerkennung jedoch für problematisch, da sie befürchten, dass dies separatistische Bestrebungen in anderen Teilen der Welt anregen könnte.

Insgesamt bleibt die Frage der Anerkennung Somalilands ein kontroverses Thema, das weiterhin politisch, diplomatisch und rechtlich diskutiert wird.

Somaliland, ein Land von atemberaubender Vielfalt und unvergleichlicher Schönheit, bietet Reisenden ein einzigartiges Abenteuer jenseits ausgetretener Pfade.

Erkunden Sie die unterschiedlichen Landschaften, von majestätischen Berglandschaften bis hin zu endlosen Wüsten und üppigen Savannen. Das Somali-Hochland beherbergt sogar tropische Regenwälder, die Sie mit ihrer unberührten Schönheit verzaubern werden.

Die Bewohner von Somaliland sind hauptsächlich Nomaden, die von Viehzucht leben, während entlang der Flüsse Djuba und Webi Shebli Getreide, Zuckerrohr und Bananen angebaut werden. Tauchen Sie ein in die faszinierende Kultur dieser Region, indem Sie lokale Gemeinschaften besuchen und ihre Lebensweise kennenlernen.

Die Küsten von Somaliland sind ein wahres Paradies mit unentdeckten Stränden und farbenfrohen Korallenriffen, die zum Schnorcheln und Tauchen einladen. Ein absolutes Muss sind die Höhlen von Laas Geel, wo Sie prähistorische Höhlenmalereien bestaunen können, die eine faszinierende Geschichte erzählen.

Bei Ihrer Reise nach Somaliland ist es wichtig, lokale Bräuche und Traditionen zu respektieren und sich über aktuelle Reisehinweise zu informieren. Mit einem offenen Geist und einer Portion Abenteuerlust werden Sie in Somaliland unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen erfahren.

Entdecken Sie die faszinierenden Schätze von Somaliland!

Somaliland, eine autonome Region im Norden Somalias, ist ein Juwel für abenteuerlustige Reisende, die nach einzigartigen Erfahrungen suchen. Hier sind einige Tipps, um das Beste aus Ihrem Abenteuer in Somaliland zu machen:

  1. Erkunden Sie die Hauptstadt Hargeisa: Tauchen Sie ein in das lebendige Treiben der Hauptstadt von Somaliland. Besuchen Sie den lebhaften Basar, wo Sie lokale Handwerkskunst und traditionelle Waren finden können, oder erkunden Sie die historischen Sehenswürdigkeiten wie die Felsmalereien von Laas Geel, die einige der ältesten Felsmalereien der Welt beherbergen.
  2. Erfahren Sie mehr über die reiche Kultur: Somaliland ist reich an Traditionen und Bräuchen, die es zu entdecken gilt. Besuchen Sie lokale Dörfer und treffen Sie die gastfreundlichen Einheimischen, um mehr über ihre Lebensweise, ihre Musik und ihre Küche zu erfahren. Vergessen Sie nicht, die traditionellen Tänze wie die berühmten Dhaanto-Tänze zu erleben.
  3. Entdecken Sie die atemberaubende Landschaft: Von den trockenen Ebenen bis hin zu spektakulären Gebirgszügen bietet Somaliland eine vielfältige Landschaft, die es zu erkunden gilt. Unternehmen Sie eine Wanderung durch die atemberaubenden Gebirgszüge des Daalloo-Gebirges oder erkunden Sie die malerischen Küstenlandschaften entlang des Golfs von Aden.
  4. Besuchen Sie die historischen Stätten: Somaliland ist reich an historischen Stätten, die Einblicke in seine faszinierende Vergangenheit bieten. Besuchen Sie die antike Stadt Zeila, die einst ein bedeutendes Handelszentrum war, oder erkunden Sie die Ruinen von Amud, einer prähistorischen Siedlung, die bis zu 7.000 Jahre alt ist.
  5. Respektieren Sie lokale Traditionen und Vorsichtsmaßnahmen: Wie in jedem Reiseziel ist es wichtig, die örtlichen Gesetze und Traditionen zu respektieren. Informieren Sie sich im Voraus über aktuelle Reisehinweise und nehmen Sie gegebenenfalls einen lokalen Reiseführer in Anspruch, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Erfahrung machen.

Somaliland ist eine faszinierende Destination voller unentdeckter Schätze. Tauchen Sie ein in die Schönheit und Vielfalt dieser Region und erleben Sie ein unvergessliches Abenteuer jenseits ausgetretener Pfade!


Die Fluchtursachen aus Somalia sind vielschichtig und umfassen eine Reihe von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und Umweltfaktoren:

  1. Konflikte und instabile Sicherheitslage: Somalia hat jahrzehntelange politische Instabilität und gewaltsame Konflikte erlebt, die das Land zerrüttet haben. Der Bürgerkrieg, der Sturz des Staates im Jahr 1991 und die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen haben zu einer anhaltenden Instabilität und Gewalt geführt.
  2. Menschenrechtsverletzungen: Menschenrechtsverletzungen, einschließlich willkürlicher Verhaftungen, Folter, sexueller Gewalt und außergerichtlicher Hinrichtungen, sind in Somalia weit verbreitet. Die Bevölkerung ist häufig Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch bewaffnete Gruppen, Sicherheitskräfte und andere Akteure.
  3. Armut und wirtschaftliche Schwierigkeiten: Somalia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, und ein Großteil der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, und viele Menschen haben keinen Zugang zu angemessenen Bildungs- und Gesundheitsdiensten. Wirtschaftliche Unsicherheit und fehlende Perspektiven treiben viele Menschen dazu, das Land zu verlassen, um bessere Lebensbedingungen zu suchen.
  4. Dürren und Nahrungsmittelknappheit: Somalia ist anfällig für wiederkehrende Dürren sowie Überschwemmungen und der dadurch resultierenden Nahrungsmittelknappheit, die die Lebensgrundlage vieler Menschen bedrohen. Die daraus resultierende Hungersnot führt zu akuter Nahrungsmittelunsicherheit und Vertreibung von Menschen, die nach Nahrung und Wasser suchen.

Zusammenfassend sind die Fluchtursachen aus Somalia das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und Umweltfaktoren, die die Lebensbedingungen vieler Menschen im Land stark beeinträchtigen.

Bei der Frage, wie mit den Ursachen von Flucht und irregulärer Migration umzugehen sei, wird in Deutschland heftig gestritten.

Die Bekämpfung der Fluchtursachen aus Somalia erfordert einen umfassenden und koordinierten Ansatz auf internationaler, regionaler und nationaler Ebene. Hier sind einige wichtige Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Fluchtursachen beitragen könnten:

  1. Friedensförderung und Konfliktlösung: Die Förderung von Frieden und Stabilität in Somalia ist entscheidend, um die Hauptursache für die Flucht, nämlich bewaffnete Konflikte, anzugehen. Dies erfordert diplomatische Bemühungen, um zwischen den verschiedenen Konfliktparteien zu vermitteln und langfristige politische Lösungen zu finden.
  2. Verbesserung der Sicherheit und Menschenrechte: Es ist wichtig, die Sicherheit der Zivilbevölkerung in Somalia zu verbessern und Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen. Dies erfordert die Stärkung von staatlichen Institutionen, die Ausbildung von Sicherheitskräften und die Förderung von Rechtsstaatlichkeit.
  3. Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit: Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen sind wesentlich, um die wirtschaftliche Situation in Somalia zu verbessern. Dazu gehören Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und die Förderung von wirtschaftlicher Diversifizierung.
  4. Hilfe zur Selbsthilfe und Entwicklungszusammenarbeit: Die Förderung von Selbsthilfemaßnahmen und die Unterstützung von lokalen Gemeinschaften bei der Bewältigung von Herausforderungen sind entscheidend. Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe können dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen in Somalia zu verbessern und ihre Resilienz gegenüber Krisen zu stärken.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen können langfristige Lösungen für die Fluchtursachen aus Somalia gefunden werden, die dazu beitragen, die Notwendigkeit von Flucht und Migration zu verringern und den Menschen vor Ort eine Perspektive für eine bessere Zukunft zu bieten.

Der UNHCR stellt den Flüchtlingen, die in ihre Heimat zurückkehren, ein Unterstützungspaket zur Verfügung, um ihre Wiedereingliederung in die Gemeinschaft zu gewährleisten. Dazu gehören Unterhaltsbeihilfen, grundlegende Ausstattungen, einschließlich Berufsausbildung und Zuschüsse zur Unternehmensgründung, sowie Bildung, Gesundheit und andere materielle Unterstützung nach der Rückkehr

„Remigration (auch Rückwanderung oder Rückkehrmigration) bezeichnet den Teil eines Migrationsprozesses, bei dem Menschen nach einer beträchtlichen Zeitspanne in einem anderen Land oder einer anderen Region in ihr Herkunftsland oder ihre Herkunftsregion zurückkehren.“ so Wikipedia.


Justiz und Justizvollzug in Somalia

Video zur Eröffnung des Mogadischu-Gefängnis- und Gerichtskomplexes (2020) nach internationalen Standards. Eine Justizvollzugsanstalt für Mörder und Schwerverbrecher unter Achtung der Menschenrechte.

Mogadischu, 25. Februar 2019 – Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) markierte mit der Einweihung des Mogadischu-Gefängnis- und Gerichtskomplexes (MPCC), einem wichtigen Teil der Reaktion der Bundesregierung auf Terrorismus, einen weiteren Meilenstein in seiner Unterstützung für Somalia eines der größten Bauprojekte, die jemals im Land durchgeführt wurden.

Seit 2010 arbeitet das UNODC-Regionalbüro für Ostafrika an den schwierigsten Standorten in Somalia, um sowohl die Infrastruktur als auch die technische Hilfe bereitzustellen, um den Bundes- und Regionalbehörden dabei zu helfen, denjenigen, denen Piraterie, Terrorismus und andere Formen schwerer organisierter Kriminalität vorgeworfen werden, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen .

„Die Justiz ist ein wesentlicher Faktor für Entwicklung und Wohlstand, und UNODC ist stolz darauf, diesen Beitrag zur Zukunft dieses Landes und seiner Menschen geleistet zu haben“, sagte UNODC-Exekutivdirektor Yury Fedotov. „Die Arbeit des UNODC mit Somalia wird die Bemühungen zur Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und starken Institutionen im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung unterstützen.“

Die Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit in Post-Konflikt-Staaten ist komplex und erfordert vielschichtige und umfassende Antworten. Der Ausbau der Kapazitäten gehört zu den Bausteinen einer Reaktion, aber um dies zu erreichen, benötigen Richter und Staatsanwälte auch ein sicheres und geschütztes Umfeld, in dem sie faire und effiziente Verfahren durchführen können, und das Gefängnispersonal und die von ihnen betreuten Gefangenen benötigen ein menschliches und sicheres Umfeld Umgebung zum Leben und Arbeiten.

Amado Philip de Andrés, UNODC-Regionalvertreter für Ostafrika, sagte: „Das Gefängnis selbst bietet Unterbringungs- und Managementstandards, die den Nelson-Mandela-Regeln entsprechen: mit viel Platz, Zugang zu Trainingseinrichtungen und einem medizinischen Flügel vor Ort.“

Die jungen Somalier kehren nach Hause zurück, um der Messerkriminalität zu entkommen

Früher war Somalia ein Synonym für Krieg und Not, und Tausende Somalier flohen in dieses Land, um sichere Zuflucht zu suchen.Jetzt treffen einige Familien hier die radikale Entscheidung, ihre Söhne nach Somalia zurückzuschicken, um dem dramatischen Anstieg der Messerkriminalität und der Bandenkultur hier auf den Straßen von England und Wales zu entkommen. Afrika-Korrespondent Jamal Osman reiste nach Kismayu im Süden Somalias, um eine wachsende Zahl britischer Somalier zu treffen, die einen Neuanfang wagen wollen.


Quellen und weiterführende Informationen:

Somalia: Reise- und Sicherheitshinweise (Reisewarnung)

Lust auf Urlaub in Somalia für 6500 Euro?

Jahrzehntelanger Krieg und Gewalt

Eine wilde Reise: Vom Sudan nach Somalia

BMI – Rückkehr und Rückführungen

Kriminalität im Kontext von Zuwanderung

UNODC inaugurates Mogadishu prison, court complex in latest support to Somalia

Somaliland

Somalia

Bilder von Cabdi Majiid Yuusuf und David Peterson auf Pixabay

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