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Donnerstag, August 18, 2022
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Katzen-Lockdown in Walldorf – Die Katzen jammern – Weltöffentlichkeit schaut nach Baden-Württemberg

Katzen-Lockdown in Walldorf (Baden) / Rhein-Neckar – Katzenjammer Bericht Teil 2 (Teil 1 zum Katzen-Lockdown). Das kleine Walldorf bleibt weiterhin Thema der Weltöffentlichkeit.

Nein, nicht wegen SAP oder J.J. Astor dem einst reichsten Mann seiner Zeit. Auch nicht wegen dem Rock’n’Roll Weekender in Walldorf am vergangenen Wochenende – sondern wegen Katzen und Vögeln.

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Video zu Vogel versus Katze: Ist das in #Walldorf während dem #katzenlockdown ??? Trotz #Ausgangssperre im Freien und zack erwischt worden vom Ordnungshüter. (-;

Kätzchen im Lockdown im Tierheim Tom Tatze in Walldorf

Medienberichterstattung Walldorf und die Katzen

Ein Blick auf die Presseberichterstattung der letzten Tage zum Thema Katzen-Lockdown in der Astorstadt Walldorf. Aber auch einige ältere, aber informative Hinweise.

In der Midlife-Kolumne von Juno Vai steht im Spiegel zu lesen: „Vogelschutz und Katzenknast – Ein Herz für die Killerkater„. In dem Artikel wird thematisiert, wie Menschen sich von Zahlen beeindrucken und beeinflussen lassen. Darin steht folgendes Beispiel: „Neulich postete eine Bekannte von mir schwer erschüttert einen Bericht darüber, dass frei laufende Katzen in Deutschland jedes Jahr bis zu 200 Millionen Vögel töten würden. In den USA sollen es gar bis zu 3,7 Milliarden sein. Gigantische Zahlen auf den ersten Blick.“

Weiter schreibt sie: „Ich wunderte mich ein wenig, dass die Straßen unserer Dörfer und Vorstädte nicht mit Leichen gepflastert sind und ich noch barfuß und ohne Kadaverkontakt vom Haus zum Komposthaufen laufen kann. Meistens. Die Vögel auf unserem Grundstück werden auch nicht weniger, im Gegenteil. Sie schaukeln fett und zufrieden an prall gefüllten Futternetzen und kacken auf mein Autodach. Ab und zu blicken sie mitleidig auf meinen Kater, der hinterm Küchenfenster sitzt und davon träumt, in eine Sperlingskehle zu beißen.“ Und „Sie wittern Darwinismus? Ignoranz? Regelverweigerung? Ja, möglich. Ist vielleicht Altersstarrsinn. Ich bin jetzt Vogelmordleugnerin, völlig verstrahlt, QAnon-mäßig.“. Ein lesenswerter, humorvoller Beitrag.

Nationalgeographic titelt:Hausarrest für Katzen: Ausgehverbot für den Vogelschutz“ und stellt die Frage: „Katzen als Sündenböcke?“.

Der Merkur erklärt: „Die Haubenlerche mag es gerne ruhig, warm und sandig. Die Sandflächen nutzt sie für ausgiebige Sandbäder, um sich zu putzen. Gebiete, die Menschen eher als eintönig und wenig interessant bewerten würden, sind der perfekte Wohnort für den Vogel. In Industriegebieten, auf Baustellen von Neubaugebieten oder auf Feldern ist sie an einigen Orten in Deutschland noch anzutreffen.„.

Walldorfer Katze hinter Gittern im Tierheim Tom Tatze in Walldorf

Walldorf schafft es auch in die Europäischen Nachrichtensender: „Katzen, die es gewohnt sind, nach draußen zu gehen, plötzlich daran zu hindern, bedeutet immense Einschränkungen und Stress für die Tiere“, so der Deutsche Tierschutzbund, Deutschlands größte Tierschutzorganisation, in einer Erklärung gegenüber Euronews. Weiter ist zu lesen: „Der Einfluss von intensivierter Landwirtschaft, Monokulturen, Insektensterben und zunehmender Bebauung ist wahrscheinlich größer als der von einigen Katzen, die Vögel jagen.“

Tierschutz-Gutachten: Hausarrest für Katzen in Walldorf ist tierschutzwidrig“ schreibt deine-tierwelt.de. Der Mannheimer Morgen bringt es auf den Punkt: „Katzen-Lockdown in Walldorf: Viele Fragen, wenig Antworten„. In der Rhein-Neckar-Zeitung steht aktuell: „Katzen-Lockdown Walldorf – Umweltministerium gab keine Weisung zur Allgemeinverfügung„.

Videobeiträge zum Thema Walldorf und die Katzen im Lockdown:

WELT stellt die Frage: „Ist die Maßnahme verhältnismäßig?“ Bei N-TV kommen auch Walldorfer Katzenbesitzer zu Wort.

Auch der TV-Sender ProSieben berichtete in seiner Sendung Taff über den Walldorfer Katzen-Lockdown.

Der Bayerischer Rundfunk ging auf das Thema und die Frage „Sind Katzen am Vogelsterben schuld?“ ein:

RON TV berichtet: „Viele schütteln den Kopf: Der Rhein-Neckar-Kreis hat für die Stadt Walldorf eine Verordnung erlassen, um den Brutbestand in der Region zu schützen. Demnach müssen Halter von Freigänger-Katzen ihre Haustiere ab dem 1. April bis Ende August zu Hause einsperren. Durch die Maßnahmen soll dem Aussterben der Haubenlerche entgegengewirkt werden. Die Betroffenen jedoch, können nur mit dem Kopf schütteln.“

Die Schildbürger aus dem Rhein-Neckar-Kreis“ sagt die Youtuberin

Blogger und Neue Medien nehmen sich auch dem Thema an.

„Katzen einsperren um Vögel zu retten?“

Ornithologie für Anfänger – Kalle Nibbenhagen nimmt sich auf seinem Youtube Kanal mit 67.300 Abonnenten ebenfalls dem Thema an.

Die Walldorfer Katzenpolizei. Hausarrest für Schnurrer

Zu viele Katzen sind der Vögel Tod

Video-Interview „Zu viele Katzen sind der Vögel Tod“ von Tierärztin Tanja Warter mit Prof. Dr. Peter Berthold zum Nachschauen.

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