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Samstag, März 2, 2024
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Dünnes Haar dicker machen: Einfache Tipps für mehr Volumen

Foto: Unsplash

Auf der Suche nach kreativen Frisurideen stoßen viele Frauen auf dasselbe Problem: In den Kurzclips auf Pinterest, Instagram und Co. sind dickes und langes Haar eine Selbstverständlichkeit. Die Realität hingegen sieht anders aus, denn dünne Haare sind ein weit verbreitetes Problem. Voluminöse Trendfrisuren rücken so in weite Ferne. 

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie sie mit Hilfe von Hausmitteln und anderen Tipps und Tricks mehr Volumen in Ihr Haar zaubern und dünnes Haar dicker machen können.

Was versteht man unter dünnem Haar? 

Das Haar, insbesondere volles und voluminöses Haar, ist für viele Menschen ein wichtiges Attraktivitätsmerkmal. Welchen Stellenwert die Haare haben, merkt man z.B. nach einem missglückten Friseurbesuch – darunter leidet das Selbstbewusstsein. Und auch dünnes Haar verursacht Unzufriedenheit.

Dünnes Haar ist nicht gleich dünnes Haar. Häufig wird dünnes Haar als Synonym für feines Haar verwendet, dabei handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Zustände.

Von dünnem Haar spricht man, wenn die Haardichte bzw. die Anzahl der Haare gering ist. Die Haarmenge liegt unter dem Durchschnitt und das führt dazu, dass der Scheitel sich allmählich lichtet. Typisch für dünnes bzw. dünner werdendes Haar ist Haarausfall, der verschiedene Ursachen haben kann.

Bei feinem Haar hingegen ist das Haar an sich sehr dünn und trotz einer normalen Haaranzahl fehlt deshalb Volumen und Fülle. Jedes Haar besteht aus drei verschiedenen Schichten und bei feinem “dünnem” Haar sind diese Schichten geringer ausgeprägt, als bei dickem, drahtigem Haar. Feines Haar ist meist genetisch bedingt, doch auch andere äußere und innere Einflüsse können die Haardicke verändern.

Was sind die Ursachen für dünnes Haar?

Wenn das Haar dünner wird, geht mit den Haaren auch das Volumen und die Griffigkeit verloren. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zu den häufigsten Gründen für dünner werdendes Haar gehören:

Erblicher Haarausfall

Das Ausdünnen der Haare ist das Ergebnis von vermehrtem Haarverlust. Ursache für diesen Haarausfall ist oft der erblich bedingte Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt. Es sind vor allem Männer, die schon in jungen Jahren unter dem genetischen Dünnerwerden der Haare leiden. Aber auch bei Frauen kann eine Unverträglichkeit der Haarwurzeln gegenüber des männlichen Hormons Dihydrotestosteron vorliegen. Bei ihnen zeigt sich das typischerweise darin, dass sich der Scheitel vermehrt lichtet und das Haar nicht mehr über eine gewisse Länge hinaus wächst. Gleichzeitig werden die Haare selbst auch feiner und nahezu fusselig.

Hormonveränderungen

Dünner werdendes Haar steht häufig im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt. Hormonelle Schwankungen beeinflussen den Wachstumszyklus der Haare und können ein vorzeitiges Ausfallen begünstigen. Vor allem Frauen sind von Hormonveränderungen betroffen z.B. während und nach einer Schwangerschaft und in der Menopause. Das Ungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Hormonen ist oft nur vorübergehend und damit auch das Ausdünnen der Haare. In einigen Fällen jedoch werden die Hormonveränderungen zu einem dauerhaften Problem für die Haare.

Stress

Ein Alltag ohne Stress ist für die meisten Menschen kaum denkbar. Nahezu täglich wird man mit mehr oder weniger stressigen Situationen konfrontiert, auf die der Körper mit der Ausschüttung von Stresshormonen reagiert. Die Botenstoffe gelangen auch zu den Haarfollikeln, wo sie Entzündungen auslösen und somit das Haarwachstum vorzeitig stoppen können. Diese Unterbrechung führt dazu, dass das Haar in die Ruhephase verfällt und nach kurzer Zeit ausfällt. Die gute Nachricht: Stressbedingt dünner werdendes Haar wächst in der Regel wieder vollständig nach.

Vitaminmangel

Eine weitere Ursache für dünner werdendes Haar ist eine unzureichende Nährstoffversorgung. Dünnes und brüchiges Haar gilt als typische Mangelerscheinung infolge eines Vitaminmangels. Für ein gesundes Haarwachstum muss der Tagesbedarf an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen gedeckt sein. Fehlen sie, wird das Haarwachstum beeinträchtigt und das wird dünner oder fällt aus. Vor allem die Nährstoffe Zink, Biotin, Eisen sowie die Vitamine A bis E spielen beim Aufbau der Haarsubstanz und beim Wachstumsprozess eine entscheidende Rolle.

Dünnes Haar dicker machen: So wird das Haar voluminöser

Ist das Haar dünn und platt, nagt das am eigenen Selbstwertgefühl. Bis das Haar von selbst wieder nachgewachsen ist und neue Fülle erhält, vergehen Wochen und Monate. So viel Geduld haben nur die Wenigsten. Mit folgenden Tipps kann man dünnes Haar dicker machen und wieder mit einem Lächeln in den Spiegel blicken.

Hausmittel

Es gibt zahlreiche Hausmittel, die das Ausdünnen der Haare stoppen und dem Kopfhaar wieder zu neuer Fülle verhelfen können. Gleichzeitig sind sie schonend zur Kopfhaut und zum Haar und außerdem kostengünstig.

Basilikum: Das Würzkraut Basilikum ist nicht nur ein Must-Have in der Küche eines Hobby-Kochs. Als Wundermittel bei dünner werdendem Haar wird Basilikum als kosmetisches Extrakt auch in Haarkuren wie Rezilin eingesetzt. Basilikum enthält zahlreiche Mikronährstoffe und Antioxidantien, die die Haarwurzel schützen und beim Haarwachstum unterstützen. Das beugt dem Ausdünnen der Haare vor.

Bier: Ein weiteres Hausmittel, das dünnem Haar sofort mehr Volumen verleiht, ist Bier. Das Traditionsgetränk enthält reichlich Polyphenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit hervorragender antioxidativer Wirkung. Sie neutralisieren freie Radikale und schützen so die Haarwurzeln. Außerdem versorgt Bier die Kopfhaut und das Haar mit verschiedenen Nährstoffen. Als Spülung bzw. Rinse angewendet verleihen Hopfen und Malz dem Haar mehr Glanz und Fülle sowie Festigkeit.

Beauty-Gadgets

Neben der Anwendung von Hausmitteln kann dünnes Haar mit Hilfe von einfachen Tricks und Gadgets kaschiert werden und somit fülliger erscheinen. 

Haarteile: Extensions, Haarteile, Haarverdichtungen – wer sich an seinem feinen Haar sattgesehen hat, der kann auf diese Mittel zurückgreifen. Haarteile gibt es in verschiedenen Variationen. Mittels spezieller Techniken werden die echten und künstlichen Haare so miteinander verblendet, dass kaum ein Unterschied erkennbar ist. Das gibt vielen Frauen ihr Selbstbewusstsein zurück.

Frisurenhilfe: Betroffene empfinden vor allem ihren dünnen Zopf oftmals als störend und bezeichnen ihn umgangssprachlich oft als “Rattenschwanz”. Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Es gibt spezielle Frisurenhilfen, die den Pferdeschwanz fülliger und voluminöser erscheinen lassen. Der zylinderförmige Einsatz wird in der Mitte des Zopfes platziert und die Haare rundherum verteilt. Das ganze wird anschließend wie gewohnt mit einem Zopfgummi befestigt. Weitere Frisurenhilfe für mehr Volumen sind Toupierhilfen, Duttkissen und Bananen-Spangen.

Zupf-Frisuren: Bei dünnem Haar kann bereits eine geschickte Frisur einen großen Unterschied bewirken. Hierfür eignen sich sogenannte Zupf-Frisuren. Das sind Flecht- oder Bubble-Frisuren, die vorsichtig zurechtgezupft werden und dem Haar so optisch mehr Volumen verleihen. Für einen besseren Effekt können in die Flechtpartien vorher Extensions eingesetzt werden, um mehr Haar zum Aufplustern zu haben.

Fazit

Dünnes Haar ist für betroffene Frauen und Männer meist eine große Belastung. Sie sind unzufrieden mit ihrem Spiegelbild und suchen nach einer schnellen Lösung. Wichtig ist es, zunächst der Ursache der dünnen Haare auf den Grund zu gehen. Bis das Haar wieder voluminös nachwächst, können Tricks wie Haarteile, spezielle Haarklammern und geschickte Frisuren das dünne Haar kaschieren.

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